AdWords – Sind Google-Werbeanzeigen ein gutes Investment?

Zunächst vorneweg: Wenn mich ein befreundeter Unternehmer fragt, ob ich ihm ein gutes Investment vorschlagen kann, oder in was ich mein „überschüssiges“ Geld investiere, sind die meisten von der immer gleichen Antwort überrascht: Ich stecke es in AdWords, genauer in Werbekampagnen mit Google AdWords!

Wenn du bereits ein Unternehmen hast das gut läuft, warum solltest du Geld daraus abziehen und in etwas investieren, das vielleicht gut läuft?

„Never change a winning System!“

Wieso verdoppelst du nicht deinen Einsatz in das Unternehmen, das bereits gut läuft, anstatt etwas Neues anzufangen, mit dem du dich gar nicht auskennst?

Das ist meiner Meinung nach der Schlüssel zum Erfolg mit deinem Online Business:
Wenn du Gewinne machst, reinvestiere sie in dein Business, damit es weiter wächst und du noch höhere Gewinne erzielst.

Mit Google AdWords geht das am besten. 

Wenn du das 5-10 fache deiner Investition (sagen wir 5.000 €) verdienen willst, kannst du entweder:

  • 1000 Stunden damit verbringen, ein guter Investor zu werden, alles darüber lernen und hoffen ins nächste „Facebook“ zu investieren (was fast unmöglich ist)
  • Das gleiche gilt für Immobilien: Ein billiges Apartment finden und Gewinn machen (leichter, aber dennoch schwierig)
  • Dich mit Google AdWords vertraut machen und 50,- Euro für Google Anzeigen ausgeben, die dann 500,- Euro Umsatz bringen (500€ –> 5.000€, 5.000€ –> 50.000€, usw.)

 

Hier möchte ich dir zeigen was Google AdWords überhaupt ist, wie es funktioniert und wie du es gewinnbringend nutzen kannst.

Google AdWords und der Return on Investment ROI

ROI bedeutet Return on Investment.
In diesem Beispiel möchte ich dir zeigen, wie du für jeden investierten Euro den 3-4fachen Umsatz zurück bekommst, wenn du es richtig anstellst.

Mit AdWords ist ein solcher ROI nicht ungewöhnlich, und wenn du es richtig anstellst.

Definitionen

Bei Google AdWords handelt es sich um PPC also Pay per Click-Werbung.

Es wird immer wieder auch von SEM, also Search Engine Marketing gesprochen. SEM ist eine Untergruppe von PPC.

Bei einer Werbeanzeige auf Google Adwords, zahlst du also pro Klick auf deine Anzeige, bzw. auf den in der Anzeige hinterlegten Link (z.B. zu deiner Opt-In Page).
Natürlich kannst du deine Werbung auch auf anderen Suchmaschinen schalten (Bing, Yahoo,…), aber Google ist nunmal der Marktführer mit den meisten Usern.
Deshalb ist AdWords auch unsere erste Wahl, um ein größtmögliches Publikum zu erreichen!

Eines noch vorweg: Mit jedem Euro, den du für Online Werbe-Anzeigen mit AdWords ausgibst, verdient Google ca. 30 Cent. Werbung ist Googles größte Einnahmequelle. Das gesamte Prinzip Google finanziert sich durch Werbung.
Mehr als 95% des jährlichen Umsatzes kommt von Google AdWords und Millionen von Unternehmen weltweit nutzen es. Und sie geben horrende Summen dafür aus…

Um es einfacher auszudrücken: Unternehmen bezahlen Google AdWords, damit ihre Anzeige ganz weit vorne in den Suchergebnissen erscheint. 

Das funktioniert wie eine Auktion, bei der Geld für Klicks geboten wird. Aber das höchste Gebot gewinnt nicht unbedingt, da Google den Geldfaktor mit dem Qualitätsfaktor vergleicht, damit der Nutzer immer das beste Erlebnis bekommt.

Was bedeutet das: Du musst für deine Anzeige nicht nur das höchste Gebot abgeben, du musst auf deiner Website auch eine hohe Qualität bieten, um die Besucher so lange wie möglich dort zu behalten.
Wenn ein Besucher über deine Anzeige auf deine Website gelangt und diese sofort wieder verlässt, wirst du von Google dafür „bestraft“, indem entweder dein Cost-per-Click ansteigt (sprich: deine Klick-Kosten steigen an) oder deine Anzeige (im schlimmsten Fall) gar nicht mehr geschaltet wird.

Return on Investment

Schaltest du nun also eine qualitativ hochwertige Anzeige, die auf deine qualitativ hochwertige Website verlinkt, wird Google das belohnen (mit der Position deiner Anzeige und geringeren Klick-Kosten). Mit qualitativ hochwertig meine ich übrigens nicht das optische Erscheinungsbild deiner Seiten, sondern deren Relevanz für die Besucher. Finden sie hier wirklich das, wonach sie gesucht haben? Bleiben sie lange auf deiner Seite? Tragen sie sich dort ein? Kaufen sie etwas?

Wenn du diese Faktoren berücksichtigst und stetig optimierst, wirst du schon bald in der Lage sein, AdWords Anzeigen zu schalten, mit denen du mehr einnimmst als du für sie ausgibst. Damit hast du einen positiven Return on Investment und bist profitabel!

Schau‘ dir dazu mal dieses Video an:

 

Das Gebot der Geduld mit AdWords

Wie beim Aufbau deines Online Business braucht auch die Bewerbung desselben Zeit.

Du brauchst Zeit und viele Unternehmen verlieren Geld, weil sie zu wenig Geduld haben, um auf Ergebnisse zu warten. Ungeduld ist in jedem Business ein Treiber, aber auch eine Falle…

Bevor wir anfangen, versprich mir, dass du diese drei Regeln befolgst:

  1. Gib nicht zuviel Geld aus! Setze dir ein Budget, das können 50€ oder sogar nur 25€ sein. Das reicht am Anfang völlig aus.
  2. Mach es nicht zu kompliziert! Google AdWords ist komplex und verwirrend. Deswegen ist es leicht, viele verschiedene Anzeigen-Variationen zu erstellen. Vermeide das auf jeden Fall und starte mit einer einfachen und kleinen Kampagne, die Google gerade noch zulässt.
  3. Geduld zahlt sich aus! Das ist die wichtigste Regel bei AdWords. 99% aller Nutzer, die Geld mit AdWords verdienen könnten, hören einfach zu früh auf (oder geben zu schnell, zu viel Geld aus). Hab Geduld, es dauert eine Weile.

 

OK? Dann lass‘ uns jetzt mit den Grundlagen starten!

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AdWords – Ein Überblick

Zunächst ein paar Fachbegriffe, die du kennen solltest:

Das Keyword

Ein Keyword ist ein Wort oder ein Satz, nach dem ein Nutzer sucht (also das, was er im Google-Suchfeld eingibt). Deine Anzeigen richten sich also nach diesen Keywords.
Du musst deine AdWords Anzeige auf ein solches Keyword ausrichten, anhand dessen du dann gefunden werden willst.
Welches Keyword auf AdWords am besten für dein Business geeignet ist, kannst du hier rausfinden:
Zum Google Keyword-Planner: Finde dein Keyword!

Die Impressions

Google zählt, wie viele Klicks deine Anzeige bekommen hat und interpretiert sie. Außerdem werden die Impressions gezählt, also die Kennzahl die zeigt, wie oft ein Nutzer nach deinem Keyword gesucht und dann auf deine Anzeige geklickt hat.

Die Click Through Rate

Wenn du die Klicks durch Impressions teilst, erhältst du die CTR also Click Through Rate.
Diese Kannzahl sagt dir, wie oft ein Nutzer aufgrund deines Keywords auf deine Anzeige geklickt hat. Das ist wichtig, weil die CTR zeigt, welche Anzeigen „funktionieren“ und welche nicht.

AdWords ist wie ein Auktionshaus. Es gibt ein Budget und ein Gebot. Das Gebot bestimmt, wie viel du pro Klick bezahlen würdest. Wenn dein Höchstgebot 2,- Euro beträgt, zeigt Google deine Anzeige nur, wenn sonst keiner höher bietet.

Man spricht hier vom „Winner takes it all“-Prinzip. Ein im Internet sehr stark ausgeprägtes Prinzip.

Da Google den eigenen Umsatz maximieren will, zeigen sie natürlich nur die Anzeigen der Unternehmen, die am meisten für ein bestimmtes Keyword zahlen, gesetzt den Fall, dass die Qualität aller Anzeigen dieselbe ist.

Wenn die anderen Bieter allerdings weniger als dein Höchstgebot ausgeben, gibt Google nicht dein ganzes Budget aus, sondern optimiert deine Impressions und Gebote. Deswegen zahlst Du wahrscheinlich weniger als 2 Euro pro Klick.

Dein CPC – Cost Per Klick kann also durchaus niedriger als dein Höchstgebot sein, besonders, wenn deine Anzeigen qualitativ hochwertig sind. Diese Qualität wird durch das Erlebnis, dass der Nutzer auf deiner Landing-Page hat, die Relevanz deiner Webseite und die Anzeige selbst, bestimmt.

Google will nicht nur die Angebote mit dem höchsten Gebot zeigen – diese Angebote könnten ja grauenhaft sein. Da Google sich für seine Nutzer interessiert, zeigt es ihnen lieber gute, relevante Anzeigen von jemandem, der weniger zahlt, um sicherzustellen, dass dieser Kunde auch wiederkommt.

ACHTUNG:

Viele Unternehmen geben schnell mal einen riesigen Haufen Geld mit AdWords aus, da das Budget täglich abgerechnet wird und die Auktion nicht aufhört, es sei denn sie wird pausiert.

Stell‘ dir vor, du hast 10 Kampagnen für verschiedene Keywords mit einem täglichen Budget von 10 Euro angelegt. Wenn die einen Monat lang laufen, hast Du schnell mal 3.000€ ausgegeben.

Deshalb sind deine Conversions bzw. Verkäufe so wichtig. Damit verdienst du das Geld, dass du in deine Kampagne gesteckt hast, wieder zurück.

Um mit Werbung Geld zu verdienen, musst du auch etwas verkaufen.
Wenn du nichts verkaufst, ist Werbung auf AdWords sinnlos und teuer!

Punkt.

Schritt 1: Ein Konto einrichten

Das ist ziemlich unkompliziert.

Bei Google AdWords einfach auf „Jetzt Starten“ klicken.

Für den nächsten Schritt brauchst du einen Taschenrechner.

Schritt 2: Berechne dein Budget

Um zu berechnen was du ausgeben kannst, musst du lernen rückwärts zu rechnen.

Mal angenommen du verkaufst Staubsauger. Du brauchst zwei Dinge: Deinen Umsatz pro Verkauf und deine Conversion-Rate.

Wenn eine Palette mit 50 Staubsaugern 10.000 Euro kostet und du damit 20.000 Euro Umsatz machst, dann liegt dein Umsatz pro Verkauf bei 100 Euro.

Deine Conversion-Rate bezeichnet die Anzahl der Leute, die deine Seite besuchen, geteilt durch die Menge an Leuten, die tatsächlich etwas kaufen (in Prozent %).

Beispiel: Du hast 50 Besucher auf deiner Verkaufsseite, davon kaufen 10… Deine Verkaufs-Conversion beträgt demnach 20 Prozent.

Wie viel von diesem Umsatz pro Verkauf könntest du an Google abtreten und immer noch profitabel sein? 

Wenn du meinst dass 70 Euro Einnahmen (von 100 Euro) noch in Ordnung ist, kannst du 30% deines Umsatzes pro erfolgreiche Conversion bezahlen.

Wenn du das alles berücksichtigst, kommst du auf deinen maximalen CPC.

Max. CPC = Dein Umsatz * deine Ausgaben für Google * deine Conversion-Rate

In diesem Beispiel sind das: 100 Euro * 0.3 = 0,30 Euro

Das bedeutet, dass du 70 Euro Umsatz machst, wenn du pro Klick 0,30 Euro ausgibst. (wenn wir davon ausgehen, dass deine Conversion-Rate gleich bleibt).

War gar nicht so schwer, oder?

Wenn wir den maximalen CPC messen, können wir das tägliche Budget bestimmen. Ein typischer Irrglaube ist, dass man viele Klicks braucht, um etwas berechnen zu können.

Das stimmt so nicht…

Anfänglich reichen auch nur wenige Klicks. 

Natürlich stimmt es, dass viele Klicks deine Statistiken präziser machen. Aber dieses Datenvolumen kommt schon mit der Zeit.

Wenn du am Anfang täglich 20 Klicks bekommst, ist das auch in Ordnung.

Verglichen mit deinem maximalen CPC wären das täglich also nur 6 €. Du kannst eine 10-Tage-Kampagne machen und nur 60 € ausgeben.

Ausgezeichnet!

Schritt 2: Wähle ein Keyword

Da du jetzt ausgerechnet hast, dass dein Höchstgebot pro Keyword im 3 Euro-Bereich liegt, solltest du ein paar Keywords bestimmen.

adwords

Und jetzt versetz‘ dich in die Lage des Kunden.

Wenn du im Internet nach Staubsaugern suchst, was würdest DU in die Suche eingeben?

Schreib‘ genau das rein.

Vergiss nicht das richtige Land und die richtige Sprache unter „Targeting“ einzustellen.
Wähle nur Google und keine andere Netzwerke aus (diese Seiten zeigen Banner etc.).

Klicke nun auf Ideen abrufen und du kannst sehen, wie viele Leute monatlich nach diesen Keywords suchen und den durchschnittlichen CPC pro Suche.

 

adwords

Monatlich suchen 260 User nach „Staubsauger online kaufen“, der CPC für dieses Keyword liegt
bei 1,91 Euro.

Ein guter Anfang!

Bevor wir uns für dieses Keyword entscheiden, lass uns einen Blick auf die Konkurrenz werfen.

Schritt 3: Schau‘ dir deinen Wettbewerb an

Du kannst herausfinden, ob es schwer oder leicht ist, deine Mitbewerber zu übertreffen, indem du dir ihre Seiten ansiehst.

Jetzt weißt du ja schon, dass AdWords auch die Qualität in Betracht zieht. Du willst also herausfinden, wie qualitativ gut deine Anzeigen sein müssen.

Führe also eine Konkurrenz-Analyse durch.

Gib‘ die URL deiner Konkurrenten auf domainvalue.de ein. Dort siehst du die durchschnittliche CTR deiner Konkurrenz und die Anzahl der Unternehmen, die in den letzten drei Monaten mit diesem Keyword geworben haben. Außerdem kannst alle Keywords sehen, auf die dieser Anbieter optimiert hat.

Profi-Tipp: Ob dein Keyword Teil deiner Anzeige ist, ist ein entscheidender Relevanz-Faktor auf der Google Qualitäts-Skala.

Da wir jetzt ein Budget, ein gutes Keyword und eine Wettbewerbs-Analyse haben, ist es an der Zeit eine Kampagne zu starten! Oder?

Nein!

Ein wichtiger Schritt fehlt noch:

Schritt 4: Eine tolle Landing-Page

Du bist gerade dabei, Geld in Traffic zu investieren. 

Eins musst du verstehen: Du bezahlst dafür, dass Leute deine Seite besuchen.

Es ist deine Aufgabe sie zu konvertieren und davon zu überzeugen, Geld für deine Produkte auszugeben. 

Mit einer miesen Landing-Page, verlierst du dein ganzes Geld.

Deswegen beachte bitte diese 4 Faktoren:

  • Nutze ein einfaches Design! Überlade deine Seite nicht mit Videos, Animationen und tollen Designs, die deine Ladezeit erhöhen.
  • Deine Überschrift muss aussagekräftig sein und aus der Masse heraus stechen! Das Erste, was dein zukünftiger Kunde liest, ist deine Headline. Also muss sie gut sein! Sie muss auf den ersten Blick einen Nutzen kommunizieren.
  • Halte deine Anzeige schlicht! Benutze keine schwierigen Wörter oder verschachtelten Sätze, die niemand versteht, nur um schlau zu klingen. Schreib wie du sprichst, und sei so deutlich wie möglich. Der Kunde will wissen, was du zu bieten hast und ob du authentisch bist.
  • Benutze Aufzählungszeichen, Bilder und andere visuelle Elemente! Natürlich darfst du es nicht übertreiben; diese Mittel sollen dem Leser dabei helfen, die Nachricht besser zu verstehen, und ihn nicht ablenken.

Sobald deine Landing-Page optimiert ist, kannst du mit der Erstellung deiner Kampagne beginnen.

Schritt 5: Deine erste Kampagne

Wenn du dein tägliches Budget eingestellt hast (in unserem Fall 6 Euro), ist es an der Zeit den richtigen Ort zu finden. Hier kannst du entscheiden, ob du landesweit werben willst, oder ob deine Zielgruppe regional begrenzt ist. Das ist natürlich abhängig von deiner Branche / deiner Nische.

Jetzt musst du dein Keyword eingeben (auch wenn Google vorschlägt gleich mehrere zu verwenden, solltest du das vermeiden – immer nur EINS pro Kampagne) und dann leg‘ dein Gebot fest.

Super, jetzt fehlt nur noch die Anzeige.

Schritt 6: Schreib deine erste Anzeige

Sei präzise. Du hast wenig Platz, um dich auszudrücken. Formuliere also kurz und bündig.

Du musst deinen potentiellen Kunden in einem Satz die Besonderheiten deines Angebotes erklären.
Das schaffst du mithilfe eines Irresistible Offer – Also einem unwiderstehlichen Angebot!

Kennst du den Slogan von Domino’s Pizza?

“Frische, heiße Pizza, in 30 Minuten vor deiner Haustür – sonst ist sie kostenlos!”

irresistable offer

(Bildquelle: ConversionXL)

Was könnte das Herz mehr verlangen, wenn du eine Pizza bestellst? Eine heiße Pizza, die schnell geliefert wird! Der Kunde kann hier also nichts falsch machen – Ein irresistible offer!

Überleg dir, was dich von anderen Anbietern abhebt. Was ist das Besondere an deinem Unternehmen oder Angebot, bei dem deine Mitbewerber einfach nicht mithalten können?

Die Antworten auf diese Fragen sind deine Werbeargumente, die du für die erfolgreiche Vermarktung benutzen kannst.

Eine Handlungsaufforderung (Call-to-Action) zu nutzen ist auch extrem wichtig. Der einfachste Weg, einen Kunden vom Kauf zu überzeugen ist es, ihn dazu aufzufordern.

uncle sam

Ein weiterer Faktor ist die angezeigte URL. Das ist der grüne Link unter dem Titel. Diese URL kannst du frei bestimmen, solange die Domain mit der deiner Landing-Page übereinstimmt.

Sie sollte immer dein Keyword enthalten, um deine Anzeige herausstechen zu lassen.

Mit diesen Überlegungen im Hinterkopf, erstellst du jetzt deine Anzeige.

Profi-Tipp: Entferne das “http://” der Display-URL, damit Du mehr Platz für dein Keyword hast.

Jetzt gliedern wir die Anzeige in ihre Bestandteile auf:

Überschrift:

“Schnell günstige Staubsauger online kaufen.” ist eine Überschrift, die sich nicht nur auf das Keyword verlässt. Das ist super. Außerdem enthält sie auch eine Aufforderung, die zum Klicken verleitet.

Display-URL:

Wie bereits gesagt, wir haben das „http://“ entfernt und „günstige Staubsauger“ angefügt. So wird die URL damit in den Suchergebnissen hervorgehoben und unsere Anzeige ist relevanter für diejenigen, die nach dem Keyword suchen.

Text:

Zwei Zeilen sind sehr wenig Platz, um deine Botschaft rüberzubringen. „Unsere Staubsauger sind günstig. Lieferung in 2 Tagen.“ Deutlicher geht es nicht. Natürlich ist „günstig“ ein relativer Begriff, klingt aber gut.

Lieferung innerhalb von 2 Tagen ist definitiv ein Bonus, den andere Staubsauger-Lieferanten vielleicht nicht bieten können (und davon abgesehen nicht in ihren Anzeigen erwähnt haben).

Call-to-Action (CTA):

“ Bestell‘ noch heute.“ Was willst du sonst noch sagen? Es ist definitiv eine gute Handlungsaufforderung.
(Tipp: Kein Ausrufezeichen, da Google das nicht gern sieht.)

Alles erledigt? Dann schnell speichern und weiter geht’s.

 

Schritt 7: Fehlerbehebung

Jetzt kannst du deine Kampagne zum ersten Mal im Dashboard sehen. Klick‘ erst mal auf Pause, damit deine Kampagne noch nicht direkt startet.

Wenn du auf die Kampagne klickst, siehst du, dass Google automatisch eine Anzeigen-Gruppe erstellt hat.

Wenn du drauf klickst, findest du das Ad-Level, in dem du dein Keyword siehst.
Klick auf dein Keyword und stell Passende Wortgruppe ein.

Google stellt es immer automatisch auf „Weitgehend passend“ (engl. broad match), was leider nicht sehr zielfreundlich ist, denn dann ist der Satzbau unwichtig.

Wenn jemand zum Beispiel nach „wie kann ich zu Hause günstig Staubsauger reparieren“ sucht, will er keine Staubsauger KAUFEN. Das willst du also auch nicht.

„Genau passend“ (engl. exact match) ist vielleicht etwas zu gezielt, da es nur nach dem genauen Satz „günstige Staubsauger“ sucht.

Normalerweise ist „Passende Wortgruppe“ (engl. phrase match) eine gute Option, da dein Keyword als feste Phrase verankert werden muss, es aber von anderen Wörten umgeben sein kann.

Wenn ein Nutzer „Wo finde ich günstige Staubsauger“ sucht, findet er trotzdem deine Anzeige.

Jetzt musst du nur noch eins tun…

 

Schritt 8: Conversion-Tracking

Erinnerst du dich daran was ich gesagt habe? Ohne Conversions sind alle diese Tipps nutzlos.

Deswegen musst du jede einzelne Conversion tracken.

Wie macht Google das?

Mit einem Code-Snippet.

Du bettest ein bisschen Code in die Seite ein, auf die der Kunde weitergeleitet wird, wenn er was gekauft hat. Dieser Code lässt Google AdWords wissen, dass ein Kauf stattgefunden hat, nachdem der Nutzer auf deine Anzeige geklickt hat.

Um das einzustellen, gehst du unter „Tools“ auf „Conversions“.

adwords

Geh auf „Conversion“.

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Wähle „Website“ aus.

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Klick auf „Speichern und weiter“, um zur Seite mit dem Code-Snippet zu gelangen.

Kopiere den HTML-Code und füge ihn auf deiner „Danke für ihren Kauf“-Seite (oder die Seite, die dein Kunde nach dem Kauf sieht).

Und das war’s!

In der Übersicht unter Tracking-Status siehst du anfänglich „nicht verifiziert“, aber das ändert sich nach spätestens einem Tag. Google überprüft deine Anzeige und gibt sie dann frei. Wenn nicht, hast du irgendetwas falsch gemacht und musst nochmal drüber schauen.

Sobald Du all das eingestellt hast, geh‘ auf deinen Kampagnen-Tab und starte die Kampagne.

Und damit hast du gerade deine erste AdWords-Kampagne gestartet!

Herzlichen Glückwunsch!

tagesthemen

Was passiert jetzt?

Google überprüft deine Anzeige und zeigt sie erst nach der Freischaltung. Am nächsten Tag wirst du sehen, ob deine Anzeige genehmigt wurde.

Jetzt solltest du unbedingt mehrere Anzeigen erstellen, indem du deine ursprüngliche Anzeige kopierst. So kannst du die Wiederholung des Genehmigungs-Prozesses vermeiden.

Um Ergebnisse zu erzielen, musst du immer mehrere Anzeigen miteinander vergleichen.
Das nennt man Split-Testing. Du vergleichst also verschiedene Anzeigen gegeneinander.

Wenn du nur eine einzige Anzeige schaltest und schlechte Ergebnisse erzielst, kannst du ja gar nicht wissen, was schief gelaufen ist und was du vielleicht verbessern kannst, da du sie nicht mit einer anderen Anzeige vergleichen kannst.

Deswegen solltest du mindestens eine weitere Anzeige erstellen, sobald die erste genehmigt wurde.

Jetzt bist du endgültig fertig! 

Und jetzt?

Jetzt kannst du dich zurücklehnen und entspannen.

Vielleicht dauert es einen Monat, um Ergebnisse zu sehen.
Verfolge deine Anzeigen und analysiere die Daten, die du in den nächsten 10 Tagen erhältst.

Dann kannst du sie überprüfen, überarbeiten, weitere Keywords hinzufügen und erfolglose Anzeigen abschalten.

Dein Max
Online Business Consulting

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