Mein Hobby zum Beruf machen – Geht das überhaupt?

Wie stelle ich das an? Kann ich damit gutes Geld verdienen?

Fangen wir vorne an.
Viele Menschen haben den Traum, sich mit ihrer Leidenschaft selbstständig zu machen, sie wollen ihr Hobby zum Beruf machen und endlich der Tretmühle des Angestellten-Daseins entfliehen.
Leider wird es bei den meisten Menschen nichts… Warum?
Diese Frage möchte ich hier so gut es geht beantworten und Lösungen aufzeigen, wie man ein solches Vorhaben doch zum Erfolg führen kann.

Doch beginnen wir zunächst mit der Frage: Warum sollte man überhaupt sein Hobby zum Beruf machen?

Der Traum, sein Hobby zum Beruf machen zu können

Sicher kennst du das Gefühl, wenn man in einer Tretmühle festzuhängen scheint und man keine Erfüllung mehr in seinem Job findet?! Wir alle haben schon öfter mal Rückschläge oder Dämpfer hinnehmen müssen, sind einer Tätigkeit nachgegangen die uns nicht befriedigt hat und die uns sinnlos vorkam… Alle haben wir schonmal Dinge tun müssen, weil wir das Geld brauchten, aber nicht weil wir liebten was wir taten…
In einer solchen Situation denkt man gerne mal darüber nach alles hinzuschmeissen und etwas anderes zu tun.

Und gerade in solchen Momenten stellen wir uns gerne vor, wie schön es wäre, wenn wir mit dem was wir gerne tun, Geld verdienen könnten. Wir fragen uns, ob es nicht eine Möglichkeit gibt, einfach unser Hobby zum Beruf machen zu können?
„Wie genial wäre es, wenn ich in Eigenregie mit meiner Leidenschaft ein gutes Einkommen erzielen könnte und diesem ganzen tagtäglichen Irrsinn entfliehen könnte?“

Gerade weil ein Hobby einen erfreulichen Ausgleich zur täglichen Tretmühle darstellt, kommt uns dieser Gedanke so enorm motivierend vor.

Die Vorteile, wenn man sein Hobby zum Beruf machen will

Der Grundgedanke, wenn man sein Hobby zum Beruf machen will ist, dass man dann den ganzen Tag nur noch das tun kann, was man will. Niemand sagt einem WIE, WO, WANN oder WIESO man etwas tun soll, man kann es selbst entscheiden. Der Spaß beschränkt sich nicht mehr alleine auf Wochenenden, Feierabende oder Urlaube, sondern wird zum täglichen Normalfall.
Außerdem wäre man selbstständig, man würde also in die eigene Tasche wirtschaften.
Somit hat dieser Schritt auch einen finanziellen Motivator. Wir würden nicht mit dem immer gleichen Gehalt abgespeist, egal wie gut es der Firma geht, das eigene Einkommen würde mit dem Erfolg der Firma mitwachsen. Man ist also viel eher bereit Zeit und Energie in das eigene Projekt zu stecken, da es sich am Ende viel deutlicher lohnt.

hobby zum beruf machen

Die Nachteile, wenn man sein Hobby zum Beruf machen will

Genau an diesem Punkt, sind viele Menschen etwas zuuuu blauäugig oder zu wenig selbstkritisch.

Denn was viele nicht bedenken:
Wenn man sein Hobby zum Beruf machen will, wird aus dem Hobby Arbeit. Der Sinn eines Hobbys, nämlich Ausgleich zur Arbeit, geht damit verloren. Wenn man mit seinem Hobby nun Geld verdienen MUSS, verliert es seinen Zweck als „Hobby“.

Eines darf man nicht vergessen:
Wenn man sich selbstständig macht, eine eigene Idee wirtschaftlich sinnvoll auf den Markt bringen will, reicht eine 40 Stunden-Woche oftmals nicht aus (zumindest am Anfang). Man wird anfangs sehr viel mehr arbeiten müssen und deutlich weniger verdienen, bis das Projekt mal richtig läuft.
Es müssen administrative, strategische und buchhalterische Arbeiten erledigt werden, Webseiten müssen gebaut und Emails beantwortet werden, Kunden müssen gefunden und akquiriert werden….
All‘ diese Arbeiten kosten Zeit und Anstrengung und machen nicht immer Spaß. Es besteht die Gefahr, dass Stress entsteht und man sich die Frage stellt „ob das wirklich so eine glorreiche Idee war…?“.

Außerdem bedeutet Selbstständigkeit auch Verantwortung.

Wenn es mal nicht gut läuft, kann man es nicht auf andere schieben, dem Management oder der Geschäftsführung die Schuld geben und nach Hause gehen. Man ist selbst dafür verantwortlich und muss selbst Lösungen finden.

Ich z.B. liebe das! Für mich ist das ein tolles Gefühl, selbst verantwortlich sein zu können, an Problemen zu tüfteln und Lösungen zu finden. Die Befriedigung, das Glücksgefühl das man hat, wenn es dann anschließend wieder besser läuft, ist phänomenal 🙂 Das Gefühl, sich selbst aus einer schlechten Position in eine bessere manövriert zu haben, ohne fremde Hilfe, lässt einen förmlich fliegen!

Doch für viele andere Menschen wäre das nichts… Sie wollen gar nicht eigene Lösungen finden müssen. Diese Menschen möchten klare Anweisungen bekommen, diese umsetzen und die Verantwortung möglichst weit weg schieben. Sie wollen keine Risiken eingehen und niemals ihr Potential ausschöpfen, sondern lieber immer auf Nummer sicher gehen und auf andere vertrauen…

Deswegen ist es ungeheuer wichtig, dass du an dieser Stelle ehrlich zu dir selbst bist.
Willst du das wirklich? Kannst du das wirklich? Oder willst du am Ende doch einfach nur viel Geld verdienen, ohne den Weg dahin zu gehen?

hobby zum beruf machen

Mein Gott, klingt das negativ 🙁

NEIN! 

Das ist überhaupt nicht negativ, das ist nur eben komplett anders als das, was die meisten Menschen kennen.
Für ein Ziel zu kämpfen und dafür auch mal Entbehrungen in Kauf zu nehmen ist etwas, was viele Menschen in unserer Gesellschaft völlig verlernt haben. Deswegen gibt es auch so wenige erfolgreiche Unternehmer und so viele Lohnsklaven, die sich ausbeuten lassen.

Ich sage es immer wieder:
Wenn man etwas will, was sonst keiner hat, muss man etwas tun, was sonst keiner tut!

Es gibt leider keine Zauberformel zum Erfolg! Auch gibt es kein Programm, dass dich von jetzt auf gleich reich macht! Und es wird dir auch niemand etwas schenken, nur weil du lange genug jammerst.
Wenn du dein Hobby zum Beruf machen willst, dann sei dir bewusst, dass das mit Arbeit zu tun hat und sich nicht von heute auf morgen auszahlt.
Bleibst du aber konsequent dran, verfolgst du deinen Traum KONTINUIERLICH und feilst immer weiter daran, wird es sich am Ende auszahlen (sowohl zeitlich, finanziell, als auch emotional).

 

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Wenn du dich jetzt also dazu entschieden hast, dein Hobby zum Beruf machen zu wollen, müssen wir nun konkret werden: Wie stellt man das an?

Dazu gehe ich bei jedem neuen Projekt anhand von 4 Schritten vor.

 

Schritt 1: Vor- und Nachteile

Schreibe dir (handschriftlich) alle Vor- und Nachteile auf, die ein eigenes Business für dich hat. Wichtig dabei sind nicht Floskeln wie: „Ich bin mein eigener Chef“ sondern ganz konkrete Dinge wie: „Ich bin eine Nachteule, ich arbeite am liebsten zwischen 16 und 00 Uhr und habe dafür morgens Zeit für meine Kinder.“
Oder andersherum: „In einem Angestelltenverhältnis bin ich nicht für alles verantwortlich und kann um 16 Uhr nach Hause gehen, egal wie weit ich gekommen bin“.
Sei dabei ehrlich und rational.
Am Ende entscheidest du dich für die Seite, die mehr Vorteile bringt. Wenn das nicht die Seite ist, für die dein Herz schlägt, überlege dir, wie du Nachteile umwandeln oder umgehen kannst.

Ein Beispiel:
Ein Nachteil, wenn du eine Webseite aufbauen möchtest könnte sein: „Ich hasse es, Texte zu schreiben“.
Lösung: „Ich outsource das Schreiben. Ich lasse Texte für ein paar Euros von einem Freelancer (z.B. auf Content.de) nach meinen Vorstellungen schreiben.“

Schritt 2: Finanzen checken

Was passiert, wenn die Einnahmen am Anfang etwas auf sich warten lassen? Habe ich finanzielle Polster? Will ich diese überhaupt dafür anrühren? Sollte ich vielleicht zunächst nebenberuflich starten und mein Angestellten-Gehalt weiter beziehen? Sollte ich mich nach einem Darlehen umschauen? Möchte ich meine Idee über Crowdfunding finanzieren? Kann ich vielleicht mit einem kleineren Budget starten?
Was ist mir wichtiger? Meinen Traum leben oder viel Geld verdienen? Verzichte ich vielleicht sogar zunächst auf das erträumte Einkommen, hauptsache ich bin glücklich mit dem was ich tue?
Bin ich vielleicht auch für andere finanziell verantwortlich (Partner, Kinder, Familie, Freunde, etc.)?

Möchtest du das Internet nutzen um dein Hobby zum Beruf machen zu können, ist das nötige Startkapital, wie auch die laufenden Kosten natürlich verschwindend gering, aber dennoch solltest du den Punkt Finanzen nicht unbeachtet lassen.

Schritt 3: Zielgruppe

Gibt es für dein Vorhaben überhaupt eine entsprechende Zielgruppe? Wie leicht ist es, in deiner Nische Kunden zu finden? Wie zahlungsfreudig sind diese potentiellen Kunden?

Ein Beispiel:
Du bist Experte darin, alte Motorräder zu restaurieren. Du willst dieses Hobby zum Beruf machen.
Gibt es in der Gegend in der du wohnst überhaupt genug Motorrad-Enthusiasten, die ihre Bikes bei dir restaurieren lassen können und wollen? Was für ein Klientel ist das? Sind das Leute, die es sich auch leisten können?
Oder macht es vielleicht doch mehr Sinn, dein Wissen in einen Online-Kurs zu packen, in dem du erklärst, wie man alte Motorräder restauriert/repariert? Diesen kannst du dann im Internet zum Verkauf anbieten und somit deine Zielgruppe deutlich genauer und gezielter ansprechen, unabhängig davon, wo du wohnst.
Das perfekte Tool, um herauszufinden, wie groß eine Nachfrage nach bestimmten Themen ist, ist der Google Keyword Planner: Hier klicken!

Wie du dir ein eigenes Online Business aufbaust und im Internet dein Hobby zum Beruf machen kannst, erfährst du hier.

Schritt 4: Marketing / Werbung

Die beste Idee, das beste Produkt nützt nichts, wenn niemand weiss, dass es existiert.

Was für Marketing-Maßnahmen gibt es? Welche Marketing-Maßnahmen machen für welche Zielgruppe am meisten Sinn? Was kostet das? Wie setze ich diese Maßnahmen um? Nutze ich lieber Google Adwords, Inbound Marketing, Social Media Marketing, oder doch lieber klassische Print-Werbung? Woher und wie bekomme ich ausreichend Besucher/Traffic auf meine Website? Wie optimiere ich meine Website, um in den Suchergebnissen weit vorne zu erscheinen?

 

Wenn du diese 4 Schritte gewissenhaft durcharbeitest, bekommst du ein relativ genaues Bild davon, ob sich dein Vorhaben erfolgreich umsetzen lässt oder nicht! Wenn du dein Hobby zum Beruf machen willst, solltest du nicht einfach, aus einer Laune heraus, blind loslegen, sondern dir (anhand dieser 4 Schritte) einen Plan erstellen, den du dann befolgst.

Geld fließt immer von unorganisiert zu organisiert 😉

hobby zum beruf machen

 

Fazit

Wenn du aus dem Hamsterrad eines normalen 0815-Angestelltendaseins entfliehen willst, sind, im digitalen Zeitalter, die Möglichkeiten dein Hobby zum Beruf zu machen, besser denn je.

Steve Jobs sagte mal auf einer Rede:

„… and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do. If you haven’t found it yet, keep looking. Don’t settle.“

„…aber wirklich erfüllt ist man nur, wenn man weiß, dass man gute Arbeit leistet. Und das geht nur, wenn man seine Arbeit liebt. Wenn du es noch nicht gefunden hast, suche weiter. Gib nicht auf.“

Damit hat er Recht. Wenn man liebt was man tut, ist man überdurchschnittlich gut darin. Und nur dann erzielt man auch überdurchschnittlich gute Ergebnisse und Erfolge.
Wenn du also dein Hobby zum Beruf machen willst, sind die Voraussetzungen für Erfolg von vornherein schonmal besser als bei denen, die IRGENDWAS machen, nur um Geld zu verdienen.

Wenn du den nötigen Biss und das nötige Rückgrat hast um deinem Traum zu folgen, dann solltest du es auch tun. Widerstände wird es immer geben. Wenn du es aber schaffst, dieselben zu überwinden, wird dich das glücklicher machen, als du jemals geglaubt hättest.

Meiner Meinung nach ist das Schlimmste was man tun kann, immer nur zu fragen: „was wäre wenn…?“.
Irgendwann ist das Leben vorbei. Dann bereut man nur die Dinge, die man NICHT getan hat. 🙂

In diesem Sinne: Hau‘ rein, gib‘ Gas!

Dein Max
Online Business Consulting

 

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